Tipps gegen den Herbstblues

Der Sommer war ja zu für den einen oder anderen nicht wirklich ein Sommer. Das Frühjahr haben wir mal direkt ausfallen lassen und sind langsam und zögerlich in den Sommer gestartet.

Nun neigt sich der Sommer langsam aber sicher dem Ende zu und wir können nun nicht mehr bis 22 Uhr im T-Shirt auf Balkon oder Terrasse sitzen. Die Tage sind nun merklich kürzer, das Wetter wird grau und grauer und manch einer von uns kämpft mit dem sogenannten Herbstblues. Daher heute ein etwas ungewöhnlicher Beitrag zum Thema Herbstblues!

Wie entsteht der Herbstblues?

Herbst- und Wintermonate sind bekanntlich kürzer und dunkler. Unser Körper ist den Sommer mit seinen langen und sonnigen Tagen gewöhnt und nun sogt das fehlende Sonnenlicht für Veränderungen in unserem Hormonhaushalt. Das Hormon Melatonin (1) wird vermehrt ausgeschüttet. Dies führt zu Müdigkeit, weil durch dieses Hormon unser Körper heruntergefahren wird. Dadurch kann schlechte Laune entstehen. Der Gegenspieler in diesem Zusammenhang ist das Serotonin (2). Es sorgt im Frühjahr für die bekannten Frühlingsgefühle und für gute Laune.

Ich zeige dir, wie du den Herbstblues milderst und gut durch den Herbst kommst.

Frische Luft:

Auch wenn es im Herbst vielen schwerfällt, aber Bewegung an der frischen Luft ist das A und O. Das Gehirn wird mit Sauerstoff ordentlich durchgepustet und das Tageslicht sorgt für einen erhöhten Serotonin-Pegel im Körper.

Sport:

Jeder kennt das. Nach sportlicher Betätigung fühlst du dich gut. Das kommt daher, dass dein Körper Serotonin (2) und andere Botenstoffe beim Sport produziert. Nutze doch mal wieder deine Mitgliedschaft im Fitness-Studio oder suche dir einen passenden Hallensport, z.B. Faustball 🙂

Man hat auch herausgefunden, dass bei sportlicher Betätigung, zusätzlich zum körperlichen Training, das sogenannte „VGF nerve growth factor inducible protein“ (3) im Körper gebildet wird. Hierbei handelt es sich um ein Antidepressivum. Täglich 20 Minuten Sport heben den Hormonspiegel merklich an.

Farbe in den Alltag bringen:

Farben heben nachweislich die Stimmung am Arbeitsplatz und auch zu Hause. Stell dir doch einfach mal eine schöne Herbstdeko auf den Schreibtisch oder ändere deinen Bildschirmhintergrund am PC.

Geselligkeit:

Nutze deine Pausen an der Arbeit, für einen Plausch mit deinen Kollegen. Das sorgt für ein besseres Klima im Büro und verbessert eine Laune. In deinem privaten Umfeld kannst du dich mit Freunden zu einem geselligen Abend treffen und bei einigen Drinks den aktuellsten Schnack austauschen.

Gesunde Ernährung:

Sorge für eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung. In der kalten Jahreszeit steht neben dem Herbstblues meist auch eine Grippewelle ins Haus. Ein gestärktes Immunsystem ist daher sehr wichtig. Achte darauf, dass du genügend Vitamin C und Zink zu dir nimmst. Vitamin C befindet sich in hoher Konzentration in Orangen und Kiwis. Vollkornbrot enthält neben Zink auch Ballaststoffe. Sie fördern nicht nur die Verdauung, sondern binden auch Gifte im menschlichen Körper. Kürbisse enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Gleichzeitig wirken sie verdauungsfördernd. Tee enthält Polyphenole (4), die freie Radikale im Körper binden und ihn dadurch reinigen.

Kreativität:

Auch wenn du kein Bastel-Genie bist, versuche doch mal eine Papierblume mithilfe eines Kaffeefilters zu basteln. Eine Anleitung hierzu findest du hier (5).

Lachen ist wichtig:

Jeder weiß es eigentlich, aber wenige praktizieren es: „Lachen ist gesund“. Auch wenn einem nicht immer zum Lachen zumute ist, hilft ein Lächeln oft weiter. Versuche auch einmal ein Lächeln weiter zu schenken. Im Supermarkt ein nettes Wort oder ein Lächeln an die Verkäuferin hilft dem anderen und man fühlt sich selbst auch gleich etwas besser.

Abschließend:

Ich hoffe, ich konnte dir einige Tipps geben, um den Herbstblues zu umgehen. Wenn du weitere Fragen zu diesem Thema hast, dann kontaktiere mich bitte hier.

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Melatonin

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin

(3) = https://en.wikipedia.org/wiki/Nerve_growth_factor

(4) = https://de.wikipedia.org/wiki/Polyphenole

(5) = https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kita-forscher-bluehende-papierblumen_aid-22160165

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